Schwarze Orientierungs-Führungspraktiken

​Hier findest du alle ​Orientierungs-Praktiken der ​Stufe ​Schwarz.

Auf der schwarzen Stufe dreht sich die Orientierung nochmal.​ Das Unternehmen richtet sich nun ganz nach dem Purpose aus (weitere Erklärungen dazu findest du hier).​

​Hier sind ​schware Orientierungs-Führungspraktiken

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​Purpose

Auf der schwarzen Stufe dreht sich die Orientierung nochmal. In den Stufen davor ging es immer um die Frage nach welchen Interessensgruppen sich das Unternehmen ausrichtet. Nun richtet sich das Unternehmen nach gar keiner Interessensgruppe mehr aus.

Die Logik ist eher umgekehrt. Die Organisation existiert für einen bestimmten Zweck und sucht sich Investoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kunden, die einen Sinn in diesem Zweck erkennen können. Startups sind dafür tolle Beispiele – die Gründer haben eine Idee, die sie zum Erfolg bringen wollen. Primär nicht, weil sie damit Millionäre werden wollen, sondern weil diese neue Idee sie beflügelt.

Wenn es nur ums Geld ginge, dann hätte sich Mark Zuckerberg schon längst auszahlen lassen und könnte nun seinen Reichtum verprassen. Stattdessen verbringt er die meiste Lebenszeit in seiner Firma und möchte Ideen umsetzten.

Ähnlich verhält es sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: werden diese vom Purpose (engl. für Sinn und Zweck) angesprochen, dann ist Geld zweitrangig. Es geht darum die Ideen, an die sie glauben, umzusetzen. Diese Mitarbeiter können sich nur schwer vorstellen in einem anderen Unternehmen zu arbeiten.

Bei den Kunden tritt ebenfalls ein besonderer Effekt ein: können diese die Werte und Überzeugungen des Unternehmens teilen, dann werden sie nicht nur zahlende Kunden, sondern Fans.

Unter der Voraussetzung, dass die Finanzen nicht aus den Augen verloren werden, hat die Orientierung am Purpose die meisten Vorteile und bildet daher die schwarze Stufe.
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